12. Berliner Hörspielfestival erstmals als Open Air und Livestream

Akademie der Künste, Hanseatenweg + Livestream

Internationaler Wettbewerb und Rahmenprogramm mit Live-Hörspielen, Werkstatt-Gesprächen, Installation und Audio-Walk

Hörspielfestival: 12.8. – 15.8.2021

Zum zweiten Mal findet das Berliner Hörspielfestival (BHF), das Festival des freien Hörspiels, in der Akademie der Künste statt. Nachdem die Veranstaltung im letzten Jahr coronabedingt als eine der ersten überhaupt ins Netz verlegt wurde, soll sie in diesem Jahr Open Air stattfinden und parallel live gestreamt werden. Mit knapp 250 Einreichungen verzeichnet das Festival 2021 einen neuen Rekord.

An vier Tagen konkurrieren in fünf deutschsprachigen und einem internationalen Wettbewerb circa fünfzig Hörspiele von 60 Sekunden bis 60 Minuten um die Publikumspreise und den Jurypreis. Josef Maria Schäfers erstellt für jedes Stück ein eigenes Visual. Nach den Aufführungen finden Gespräche mit den Macherinnen und Machern statt.

Sämtliche Hörspiele beim BHF sind freie Produktionen, die unabhängig vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk oder von Hörverlagen entstanden sind. Frei von ökonomischen Zwängen und Formatvorgaben bieten sie eine vielfältige Mischung aus erzählerischen, dokumentarischen und klangkünstlerischen Formen.

Die Wettbewerbe werden durch ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit Live-Hörspielen von Armin Chodzinski, Christian Berner & Frank Schültge, Carsten Schneider und vom Liquid Penguin Ensemble ergänzt. Werkstatt-Gespräche mit Hermann Bohlen, Ulrich Gerhardt (beide Mitglieder der Akademie der Künste) und Felix Kubin sowie die Installation Der Absprung (2018) von Paul Plamper (ebenfalls Akademie-Mitglied) und ein Audio-Walk von Bruno Pilz komplettieren das Programm.

NOTHINGTOSEENESS Leere/Weiß/Stille

Akademie der Künste, Hanseatenweg

Eine Ausstellung der Akademie der Künste im Rahmen der BERLIN ART WEEK

Ausstellung: 15.9. – 12.12.2021

Das weite Bedeutungsspektrum der Farbe Weiß, der Leere und der Stille in den bildenden Künsten und die damit verknüpfte Differenz zwischen Materialität und Immateriellem steht im Zentrum des Ausstellungs- und Veranstaltungsprojektes mit internationalen Künstler*innen in der Akademie der Künste am Hanseatenweg. Dabei sollen künstlerisch-ästhetische Praktiken untersucht werden, die seit den 1950/60er-Jahren kontinuierlich bis zur Gegenwart international in ausgewählten Kreisen zu einer kritischen und prozessbasierten künstlerischen Haltung führten. Im Zentrum steht die „Frage des Sehens (...), des visuellen Nicht-Ausrutschens“ (John Cage, 1961). Neben Farbe, Material, Leere und Stille werden in der Ausstellung sowie im Begleitprogramm Bezüge zum Schweigen, zur Narration in Literatur, Performance, Musik und Architektur hergestellt.

Mit u. a. Absalon, Peter Ablinger, Frank Badur, Mirosław Bałka, Rosa Barba, Jo Baer, George Brecht, Günter Brus, John Cage, Enrico Castellani, Rutherford Chang, Max Dax, Ulrike Draesner, Maria Eichhorn, Olafur Eliasson, Ulrich Erben, Ceal Floyer, Lucio Fontana, Sam Francis, Katharina Fritsch, Heinz Gappmayr, Jochen Gerz, Raimund Girke, Eugen Gomringer, Gotthard Graubner, Katharina Grosse, Hans Haacke, Marcia Hafif, David Hammons, Oskar Holweck, Stephan Huber, Alfonso Hüppi, Pierre Huyghe, Ray Johnson, Isaac Julien, Ellsworth Kelly, Per Kesselmar, Astrid Klein, Yves Klein, Harald Klingelhöller, Bernd Koberling, Christina Kubisch, Raimund Kummer, Mark Lammert, Henning Lohner, Inge Mahn, Piero Manzoni, Joseph Marioni, Agnes Martin, Sara Masüger, Reiner Maria Matysik, Bruce Nauman, Yoko Ono, Roman Opalka, David Ostrowski, Nam June Paik, Otto Piene, Thomas Rentmeister, Bridget Riley, Robert Ryman, Karin Sander, Hanns Schimansky, Michael Schirner, Gregor Schneider, Jan J. Schoonhoven, Nina Schuiki, George Segal, Qiu Shihua, Mark Tobey, James Turrell, Günther Uecker, Timm Ulrichs, Klaus vom Bruch, Lothar Wolleh.