STOP THE WAR

Grafik: Eps51
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Um über die Zukunft nachdenken zu können, muss man die Vergangenheit kennen, heißt es. Narrative über die Vergangenheit sind jedoch zunehmend kontroverser geworden. Ob Denkmäler im öffentlichen Raum, die Umbenennung oder Neugestaltung von Kunstinstitutionen oder sogar um die nationale Geschichte – der Diskurs um vergangene und zukünftige Erzählungen ist allgegenwärtig. Öffentliche Debatte in englischer Sprache.

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Deneth Piumakshi Veda Arachchige, Self-Portrait as Restitution, 2020, courtesy Deneth Piumakshi Veda Arachchige. Foto: Priska Ketterer
Deneth Piumakshi Veda Arachchige, Self-Portrait as Restitution, 2020, courtesy of Deneth Piumakshi Veda Arachchige. Photo: Priska Ketterer

12. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst
11.6. – 18.9.2022

Ausstellung

Die 12. Berlin Biennale Still Present! entfaltet sich entlang einer Reihe von Fragen. Wie lässt sich eine dekoloniale Ökologie gestalten? Welche Rolle können feministische Bewegungen aus dem Globalen Süden bei der Wiederaneignung von Geschichte spielen? Wie kann die Debatte um Restitution über die Rückgabe geplünderter Objekte hinaus produktiv gemacht werden? Lässt sich durch Kunst das Feld der Emotionen zurückgewinnen?

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© Heimann + Schwantes
© Heimann + Schwantes

Bilder aus der Ukraine von Mila Teshaieva und Johanna-Maria Fritz eröffnen die neuste Ausgabe des Journals der Künste. Schwerpunkt der Ausgabe ist die globale ökologische Krise: mit Beiträgen zur japanischen Edo-Zeit als Vorbild einer Kunst der Nachhaltigkeit, zur problematischen Rolle von Kupfer und zum Umgang mit Klimaschutzfragen mittels musikalischer Interventionen, und mehr.

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 Blick in den Bilderkeller, im Vordergrund Wandbild von Harald Metzkes und Manfred Böttcher © VG Bild-Kunst, Bonn 2018, Foto: Andreas FranzXaver Süß
Blick in den Bilderkeller, im Vordergrund Wandbild von Harald Metzkes und Manfred Böttcher © VG Bild-Kunst, Bonn 2018, Foto: Andreas FranzXaver Süß

Bilderkeller
mittwochs, 17 Uhr

Führung

Mitten in der politischen „Tauwetter-Periode“ feiern die Meisterschüler der Deutschen Akademie der Künste 1957 und 1958 Fasching im Kohlenkeller. Wandmalereien von Manfred Böttcher, Harald Metzkes, Ernst Schroeder und Horst Zickelbein sind als einzigartiges Dokument inoffizieller Kunst in der DDR und Teil der wechselvollen Geschichte von Institution und Gebäude zu besichtigen. In deutscher Sprache.

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Foto: Christian Kraushaar
Foto: Christian Kraushaar

1696–2021. Die Akademie der Künste nimmt ihr 325-jähriges Jubiläum zum Anlass, um sich zu erinnern und die gegenwärtige Situation zu befragen. In Form von Kalenderblättern werden Ereignisse beleuchtet, die als Zäsuren das Leben der Künstlergemeinschaft geprägt haben oder Momentaufnahmen ihrer Geschichte bieten. In deutscher Sprache.

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Anna-Seghers-Museum
Anna Seghers Museum. Foto © Andeas Süß

Bertolt Brechts Arbeitszimmer, Helene Weigels Wintergarten, Anna Seghers' Mastkorb: Regelmäßige Führungen ermöglichen interessierten Besucherinnen und Besuchern Einblicke in die Berliner Wohn- und Arbeitsräume des Schriftstellers Bertolt Brecht, der Schauspielerin und Theaterleiterin Helene Weigel und der Schriftstellerin Anna Seghers.

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Akademie der Künste am Hanseatenweg. Foto © Erik-Jan Ouwerkerk
Akademie der Künste am Hanseatenweg. Foto © Erik-Jan Ouwerkerk

Die Akademie der Künste ist eine internationale Gemeinschaft von Künstler*innen und hat in ihren sechs Sektionen Bildende Kunst, Baukunst, Musik, Literatur, Darstellende Kunst, Film- und Medienkunst derzeit insgesamt 420 Mitglieder. Die Akademie ist ein Ausstellungs- und Veranstaltungsort. Das Archiv der Akademie zählt zu den bedeutendsten interdisziplinären Archiven zur Kunst des 20. Jahrhunderts.

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Neuigkeiten aus der Akademie

Akademie der Künste fordert erneut Freilassung Julian Assangesmehr

Jeanine Meerapfels Film Eine Frau eröffnet Jüdisches Filmfestival Berlin Brandenburg und ist Auftakt der Hommagemehr

Ukraine-Krieg: Unterstützung für Künstler*innen und Kulturschaffendemehr

Deneth Piumakshi Veda Arachchige, Self-Portrait as Restitution, 2020, courtesy Deneth Piumakshi Veda Arachchige. Foto: Priska Ketterer
11.6. – 18.9.
Ausstellung

12. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst

Die 12. Berlin Biennale Still Present! entfaltet sich entlang einer Reihe von Fragen. Wie lässt sich eine dekoloniale Ökologie gestalten? Welche Rolle können feministische Bewegungen aus dem Globalen Süden bei der Wiederaneignung von Geschichte spielen? Wie kann die Debatte um Restitution über die Rückgabe geplünderter Objekte hinaus produktiv gemacht werden? Lässt sich durch Kunst das Feld der Emotionen zurückgewinnen? 

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Grafik: Eps51
28. – 29.6.
Livestream

Europäische Allianz der Akademien: Contested Histories, Shared Futures

Um über die Zukunft nachdenken zu können, muss man die Vergangenheit kennen, heißt es. Narrative über die Vergangenheit sind jedoch zunehmend kontroverser geworden. Die Gründe dafür sind vielfältig, ebenso die Art und Weise, wie die Auseinandersetzung geführt wird. Beispiele aus ganz Europa in Debatten u. a. mit Bruno Alves de Almeida, Vasyl Cherepanyn, RAAAF, Joanna Rajkowska, Wendelien van Oldenborgh, Fernando Sánchez Castillo, Paul Spies. In englischer Sprache.

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Foto: Ingeborg Fries
Mittwoch, 29.6.
Führung

14 Uhr

Brecht-Weigel-Museum
Chausseestraße 125
10115 Berlin

Berühmte Frauen

Die Ruheorte aus Kunst und Kultur bekannter Frauen stehen im Mittelpunkt dieser Führung über den Dorotheenstädtischen Friedhof. Sie erzählt von den Schriftstellerinnen Christa Wolf und Annemarie Bostroem, den Künstlerinnen Beatrice Zweig und Doris Kahane, der Opernregisseurin Ruth Berghaus und vielen anderen. Themenführung in deutscher Sprache.

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Đào Châu Hải, Ballad of the East Sea [Die Ballade vom Ostchinesischen Meer], 2022. CNC-gefräste Stahlplatten. Foto © dotgain.info
2. – 3.7.
Konferenz

Whose Universal? Eine Konferenz über Rassismus als Paradox im Innersten der Moderne

Während die Revolutionen der Moderne für sich in Anspruch nahmen, für die Abschaffung von Klassen-, Kasten-, Rang- oder Statusunterschieden zu kämpfen, ist die Moderne auch die Epoche, die das Konzept rassistischer Differenzierung eingeführt hat. Whose Universal? ist die vierte Ausgabe einer Reihe von Konferenzen zur theoretischen Erörterung der unzureichend verstandenen Beziehung zwischen Siedlerkolonialismus und Faschismus. Ausgehend von der Restitutionsdebatte untersucht es, wie Kolonialismus und Imperialismus in der Gegenwart fortwirken. In englischer Sprache.

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Foto: Ingeborg Fries
Mittwoch, 6.7.
Führung

14 Uhr

Brecht-Weigel-Museum
Chausseestraße 125
10115 Berlin

Berühmte Frauen

Die Ruheorte aus Kunst und Kultur bekannter Frauen stehen im Mittelpunkt dieser Führung über den Dorotheenstädtischen Friedhof. Sie erzählt von den Schriftstellerinnen Christa Wolf und Annemarie Bostroem, den Künstlerinnen Beatrice Zweig und Doris Kahane, der Opernregisseurin Ruth Berghaus und vielen anderen. Themenführung in deutscher Sprache.

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Foto: Ingeborg Fries
Donnerstag, 7.7.
Führung

16 Uhr

Brecht-Weigel-Museeum
Chausseestraße 125
10115 Berlin

Brecht-Weigel-Museum Führung für blinde und sehbehinderte Gäste

Tastmodelle bringen Besucherinnen und Besuchern die Räumlichkeiten, in denen Bertolt Brecht und Helene Weigel wohnten, näher. Die mit dem ABSV (Allgemeiner Blinden- und Sehbehindertenverein Berlin) vorbereitete Tandem-Führung mit Mitarbeiterinnen des Brecht-Weigel-Museums und des ABSV beginnt in Helene Weigels Wohnung im Erdgeschoss und führt in Bertolt Brechts Wohnung. Sie bietet neben ausgewählten, berührbaren Originalobjekten, wie Möbeln, Schreibutensilien und Geschirr, auch eigens erstellte Tastmodelle, darunter die Grundrisse der Wohnungen. In deutscher Sprache.

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Alle Veranstaltungen und Ausstellungen finden Sie hier.

Vorschau

13. Berliner Hörspielfestival 2. – 4.9.2022 mehr

KONTAKTE '22 – Festival für Elektroakustische Musik und Klangkunst 16.9. & 22. – 25.9.2022 mehr

Spurensicherung. Die Geschichte(n) hinter den Werken 29.10.2022 – 22.01.2023 mehr