STOP THE WAR

© Simone C Niquille /technoflesh Studio, duckrabbit.tv, 2022
© Simone C Niquille /technoflesh Studio, duckrabbit.tv, 2022

transmediale 2023
1. — 26.2.2023

Festival und Ausstellung

Das transmediale Festival a model, a map, a fiction findet vom 1. bis 5.2. in der Akademie der Künste und an weiteren Orten in Berlin statt. Das Festival mit Gesprächen, Paneldiskussionen, Vorträgen, Performances, Demos und Workshops erforscht Skalierungstechnologien und wie diese unsere Beziehungen, Emotionen und das Politische neu konfigurieren. Die Ausstellung „Or So It Seems“ ist vom 1. bis 26.2. zu sehen. Eröffnung am 1.2. um 19 Uhr.

 mehr
Nan Goldin Bed, Paris/New York, 1992–2009, 2019 Archiv Pigmentdruck (114 x 167 cm) Courtesy of the artist and Marian Goodman Gallery © Nan Goldin

Käthe-Kollwitz-Preis 2022. Nan Goldin
20.1. — 19.3.2023

Ausstellung

Die Akademie zeigt Fotografien der Käthe-Kollwitz-Preisträgerin 2022 Nan Goldin aus fünf Jahrzehnten. Die US-amerikanische Künstlerin nimmt weltweit eine zentrale Position in der zeitgenössischen Fotografie ein. Die Ausstellung zeigt Fotografien aus frühen Bostoner Jahren, New York, Berlin und Asien sowie aktuelle großformatige Werke wie Landschaften und Grids. Preisverleihung am Freitag, 3. März 2023, um 20 Uhr. Eintritt frei.

 mehr
Aus dem Film Wild von Nicolette Krebitz. Foto © Christian Hüller/Heimatfilm

20. Akademie-Gespräch: Content versus Film
13.2.2023

Akademie-Gespräche

Was macht gute Filme aus? Wann entstand und woher kommt die Haltung, den Content eines Films über seine ästhetische Form zu stellen? Wo bleibt die Wertschätzung für Filmkunst als eine Komposition von Bildern, Farben, Klängen? Jeanine Meerapfel und Dominik Graf reden mit Thomas Heise, Nicolette Krebitz und Carolin Schmitz über das Wesen des Kinos, über das, was Filme einzigartig macht. In deutscher Sprache.

 mehr
© Heimann + Schwantes
© Heimann + Schwantes

Die neue Ausgabe blickt auf die Krise des öffentlichen Rundfunks als Demokratie-Instrument, auf den Umgang der Kunst mit den gesellschaftlichen Herausforderungen Künstlicher Intelligenz und auf die sich wandelnde Rolle der (Kunst-)Kritik. Weitere Schwerpunkte: die aktuelle Archiv-Ausstellung „Spurensicherung. Die Geschichte(n) hinter den Werken“, Fotografien von Nan Goldin und Aleš Šteger über künstlerische Freiheit in Europa.

 mehr
Anna-Seghers-Museum
Anna Seghers Museum. Foto © Andeas Süß

Bertolt Brechts Arbeitszimmer, Helene Weigels Wintergarten, Anna Seghers' Mastkorb: Regelmäßige Führungen ermöglichen interessierten Besucherinnen und Besuchern Einblicke in die Berliner Wohn- und Arbeitsräume des Schriftstellers Bertolt Brecht, der Schauspielerin und Theaterleiterin Helene Weigel und der Schriftstellerin Anna Seghers.

 mehr
Tastmodell des Bilderkellers
Tastmodell des Bilderkellers © KUNSTWELTEN

Führungen für sehbehinderte und blinde Besucher*innen sowohl im Bilderkeller als auch in den Ausstellungen finden regelmäßig statt – seit dem Sommer 2022 auch im Brecht-Weigel-Museum. Zudem werden künstlerische Werkstätten für Schüler*innen mit Beeinträchtigungen konzipiert und realisiert. Die inklusiven Angebote werden ständig erweitert.

 mehr
 Blick in den Bilderkeller, im Vordergrund Wandbild von Harald Metzkes und Manfred Böttcher © VG Bild-Kunst, Bonn 2018, Foto: Andreas FranzXaver Süß
Blick in den Bilderkeller, im Vordergrund Wandbild von Harald Metzkes und Manfred Böttcher © VG Bild-Kunst, Bonn 2018, Foto: Andreas FranzXaver Süß

Bilderkeller
mittwochs, 17 Uhr

Führung

Mitten in der politischen „Tauwetter-Periode“ feiern die Meisterschüler der Deutschen Akademie der Künste 1957 und 1958 Fasching im Kohlenkeller. Wandmalereien von Manfred Böttcher, Harald Metzkes, Ernst Schroeder und Horst Zickelbein sind als einzigartiges Dokument inoffizieller Kunst in der DDR und Teil der wechselvollen Geschichte von Institution und Gebäude zu besichtigen. In deutscher Sprache.

 mehr
Akademie der Künste am Pariser Platz. Foto © Erik-Jan Ouwerkerk
Akademie der Künste am Pariser Platz. Foto © Erik-Jan Ouwerkerk

Die Akademie der Künste ist eine internationale Gemeinschaft von Künstler*innen und hat in ihren sechs Sektionen Bildende Kunst, Baukunst, Musik, Literatur, Darstellende Kunst, Film- und Medienkunst derzeit insgesamt 423 Mitglieder. Die Akademie ist ein Ausstellungs- und Veranstaltungsort. Das Archiv der Akademie zählt zu den bedeutendsten interdisziplinären Archiven zur Kunst des 20. Jahrhunderts.

 mehr

Neuigkeiten aus der Akademie

Ellen-Auerbach-Stipendium für Fotografie 2023 an Joanna Piotrowskamehr

Joachim Trier erhält den Großen Kunstpreis Berlin 2023mehr

Ukraine-Krieg: Unterstützung für Künstler*innen und Kulturschaffendemehr

Von oben nach unten: Jeanine Meerapfel © Marcus Lieberenz, bildbuehne.de; Lea Wohl von Haselberg © Lea Wohl von Haselberg; Natan Sznaider 2021 © Peter-Andreas Hassiepen
Montag, 30.1.
Akademie-Dialog

19 Uhr

Pariser Platz

Plenarsaal

Fluchtpunkte der Erinnerung

Akademie-Präsidentin Jeanine Meerapfel spricht mit dem in Tel Aviv lehrenden Soziologen Natan Sznaider über das Verhältnis von Antisemitismus, Israelkritik und Rassismus, über antagonistische Weltbilder und die Gefahren politischer Rhetorik. Gesprächsgrundlage ist Sznaiders Buch Fluchtpunkte der Erinnerung, in dem er diese Debatte in einem größeren historischen und soziologischen Rahmen verankert. In deutscher Sprache.

 mehr
Foto: Ingeborg Fries
Mittwoch, 1.2.
Führung

14 Uhr

Brecht-Weigel-Museum
Chausseestraße 125
10115 Berlin

Brecht und seine Leute

Der Dorotheenstädtische Friedhof ist einer der bekanntesten Friedhöfe Berlins – auch, weil sich Brechts letzte Ruhestätte dort befindet. Doch ruhen dort auch viele seiner Mitstreiter*innen; viele, die er prägte, förderte und inspirierte oder die ihm unterstützend zur Seite standen. Würde man Fäden ziehen zwischen den Gräbern, entstünde ein dicht verwobenes Netz. Die Führung will diesen Linien, Bezügen und Einflüssen nachspüren. Themenführung in deutscher Sprache.

 mehr
© Simone C Niquille /technoflesh Studio, duckrabbit.tv, 2022
1. – 26.2.
Ausstellung

transmediale 2023: Or So It Seems

Die diesjährige Ausgabe der transmediale „a model, a map, a fiction“ verbindet Diskursprogramm und künstlerische Interventionen und untersucht die Auswirkungen von Skalierungstechnologien und deren Instrumentalisierung. Die Ausstellung zum Festival von Alan Butler und Simone C Niquille hinterfragt die soziopolitischen Implikationen von Computer Vision auf der Basis von CGI-Bildproduktion und Simulationstechnologien und lotet so die Kluft zwischen Realitätsmodellen und unserer gelebten Erfahrung aus.

 mehr
© Grafikdesign: Bárbara Acevedo Strange
1. – 5.2.
Festival

transmediale 2023: a model, a map, a fiction

Die 36. Ausgabe des transmediale Festivals findet unter dem diesjährigen Titel „a model, a map, a fiction“ statt. Den Auftakt zum Festival bildet der Eröffnungsabend am 1. Februar. Über vier Tage hinweg findet das diskursive und künstlerische Programm mit Formaten wie Gesprächen, Paneldiskussionen, Vorträgen, Performances, Demos und Workshops statt. transmediale bringt dabei über hundert internationale Künstler*innen, Forscher*innen, Performer*innen und Denker*innen zusammen.

 mehr
Ong Keng Sen © Jeannie Ho
Freitag, 3.2.
Abschlusspräsentation

19 Uhr

Pariser Platz

Black Box

Valeska-Gert-Gastprofessur Ong Keng Sen

In der Präsentation „Performance and Agency in Decoloniality: Queering The Archive“ zeigen Studierende der Tanzwissenschaft der FU Berlin Ergebnisse ihrer Seminararbeit mit dem Kurator und Regisseur Ong Keng Sen aus Singapur. Dabei bildet eine dekoloniale Perspektive, die eine vorwiegend eurozentrische Wissensproduktion in Frage stellt, den Hintergrund für die Erstellung „unglücklicher Archive“, die an diesem Abend vorgestellt und mit dem Publikum geteilt werden. In englischer Sprache. 

 mehr
Anna-Seghers-Museum in Berlin-Adlershof © Andreas [FranzXaver] Süß
Donnerstag, 9.2.
Führung

14 Uhr

Anna-Seghers-Museum
Anna-Seghers-Str. 81
12489 Berlin

Wie Netty Reiling zu Anna Seghers wurde

Ein wiederkehrendes Thema in Anna Seghers Werk ist das Sich-Selbst-Befreien ihrer literarischen Figuren. Wie sehr hat dieses Befreien biografische Züge? Eine Annäherung an den Wandel von der behüteten Tochter zur eigenwilligen Schriftstellerin. Themenführung in deutscher Sprache.

 mehr

Alle Veranstaltungen und Ausstellungen finden Sie hier.

Vorschau

MACHT RAUM GEWALT. Planen und Bauen im Nationalsozialismus Ausstellung: 19.4. – 16.7.2023, Ausstellungseröffnung: 18.4.2023 mehr