STOP THE WAR

Schlemmer/Bohner/Hespos Das Triadische Ballett, Großer Rock, Neuproduktion 2014 © Wilfried Hösl

Das Triadische Ballett
7.10. – 9.10.2022

Balletaufführung

Gerhard Bohners 1977 entstandene Neufassung von Oskar Schlemmers legendärem Kostümballett, im Auftrag der Akademie der Künste Berlin-West, wurde von 1977 bis 1989 weltweit gefeiert. Erst 2014 gelangte das Meisterwerk wieder ins Repertoire. Neu einstudiert von Bohners Solisten Ivan Liška und Colleen Scott mit dem Bayerischen Staatsballett II, heute Bayerisches Junior Ballett, begeistert es seither wieder Publikum und Presse.

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Foto © Akademie der Künste

Nanne Meyer.
Versteckte Texte

3.9. — 20.11.2022

Ausstellung

Die Sektion Bildende Kunst der Akademie der Künste präsentiert jedes Jahr das Werk eines ihrer Mitglieder im Kurt Tucholsky Literaturmuseum. 2022 stehen Zeichnungen und Objekte von Nanne Meyer im Mittelpunkt. Das Erkunden von Zeit und Raum sowie das Verhältnis von Sprache und Text gehören zu Nanne Meyers Zeichenkunst. Rund 70 ausgewählte Werke sind in der Ausstellung zu sehen.

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© Vsevolod Kazarin und Sebastian Wells / OSTKREUZ
© Vsevolod Kazarin und Sebastian Wells / OSTKREUZ

In Kooperation mit der Akademie der Künste ist Anfang Juli 2022 die erste Ausgabe des Independent-Magazins Solomiya erschienen, das im April 2022 als Reaktion auf Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine gegründet wurde. Es entstand aus der Zusammenarbeit des in Kiew lebenden Fotografen Vsevolod Kazarin mit Sebastian Wells, Fotograf aus Berlin und Mitglied von OSTKREUZ – Agentur der Fotografen.

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Anna-Seghers-Museum
Anna Seghers Museum. Foto © Andeas Süß

Bertolt Brechts Arbeitszimmer, Helene Weigels Wintergarten, Anna Seghers' Mastkorb: Regelmäßige Führungen ermöglichen interessierten Besucherinnen und Besuchern Einblicke in die Berliner Wohn- und Arbeitsräume des Schriftstellers Bertolt Brecht, der Schauspielerin und Theaterleiterin Helene Weigel und der Schriftstellerin Anna Seghers.

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Tastmodell des Bilderkellers
Tastmodell des Bilderkellers © KUNSTWELTEN

Führungen für sehbehinderte und blinde Besucher*innen sowohl im Bilderkeller als auch in den Ausstellungen finden regelmäßig statt – im Sommer 2022 auch erstmalig im Brecht-Weigel-Museum. Zudem werden künstlerische Werkstätten für Schüler*innen mit Beeinträchtigungen konzipiert und realisiert. Die inklusiven Angebote werden ständig erweitert.

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 Blick in den Bilderkeller, im Vordergrund Wandbild von Harald Metzkes und Manfred Böttcher © VG Bild-Kunst, Bonn 2018, Foto: Andreas FranzXaver Süß
Blick in den Bilderkeller, im Vordergrund Wandbild von Harald Metzkes und Manfred Böttcher © VG Bild-Kunst, Bonn 2018, Foto: Andreas FranzXaver Süß

Bilderkeller
mittwochs, 17 Uhr

Führung

Mitten in der politischen „Tauwetter-Periode“ feiern die Meisterschüler der Deutschen Akademie der Künste 1957 und 1958 Fasching im Kohlenkeller. Wandmalereien von Manfred Böttcher, Harald Metzkes, Ernst Schroeder und Horst Zickelbein sind als einzigartiges Dokument inoffizieller Kunst in der DDR und Teil der wechselvollen Geschichte von Institution und Gebäude zu besichtigen. In deutscher Sprache.

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Akademie der Künste am Hanseatenweg. Foto © Erik-Jan Ouwerkerk
Akademie der Künste am Hanseatenweg. Foto © Erik-Jan Ouwerkerk

Die Akademie der Künste ist eine internationale Gemeinschaft von Künstler*innen und hat in ihren sechs Sektionen Bildende Kunst, Baukunst, Musik, Literatur, Darstellende Kunst, Film- und Medienkunst derzeit insgesamt 429 Mitglieder. Die Akademie ist ein Ausstellungs- und Veranstaltungsort. Das Archiv der Akademie zählt zu den bedeutendsten interdisziplinären Archiven zur Kunst des 20. Jahrhunderts.

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Neuigkeiten aus der Akademie

Akademie der Künste trauert um Christoph Schrothmehr

Einzigartige Zeugnisse von Bauten der Moderne: Das Materialprobenarchiv des Büros Brenne Architekten geht an das Archiv der Akademie der Künstemehr

Ukraine-Krieg: Unterstützung für Künstler*innen und Kulturschaffendemehr

Foto: Ingeborg Fries
Mittwoch, 28.9.
Führung

14 Uhr

Brecht-Weigel-Museum
Chausseestraße 125
10115 Berlin

Berühmte Frauen

Das Brecht-Weigel-Museum bietet jeden Mittwoch um 14 Uhr thematische Friedhofsführungen an. Die Ruheorte aus Kunst und Kultur bekannter Frauen stehen im Mittelpunkt dieser Führung über den Dorotheenstädtischen Friedhof. Sie erzählt von den Schriftstellerinnen Christa Wolf und Annemarie Bostroem, den Künstlerinnen Beatrice Zweig und Doris Kahane, der Opernregisseurin Ruth Berghaus und vielen anderen. Themenführung in deutscher Sprache.

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Koffi Kôkô in der Skulpturenausstellung im KOLUMBA Museum Köln, 2018. Foto © Johannes Odenthal
Mittwoch, 28.9.
Tanz-Performance

19 Uhr

Hanseatenweg

Studio

Rite de Passage

Der Performance-Abend mit der Tanzcompagnie Rubato, dem Tänzerchoreograph Koffi Kôkô und dem Komponist und Musiker Manos Tsangaris beschäftigit sich mit den Riten des Übergangs als kulturelles Grundthema der Menschheitsgeschichte. Exemplarisch wird in zwei szenischen Konstellationen dieser Prozess von Übersetzungen zwischen Ritual, Transformation und zeitgenössischer Kunst mit dem Tanzforscher Johannes Odenthal sichtbar.

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Foto: Ingeborg Fries
Dienstag, 4.10.
Führung

16.30 Uhr

Brecht-Weigel-Museeum
Chausseestraße 125
10115 Berlin

Brecht-Weigel-Museum Führung für blinde und sehbehinderte Gäste

Tastmodelle bringen Besucherinnen und Besuchern die Räumlichkeiten, in denen Bertolt Brecht und Helene Weigel wohnten, näher. Die mit dem Allgemeinen Blinden- und Sehbehindertenverein Berlin (ABSV) vorbereitete Tandem-Führung mit Mitarbeiterinnen des Brecht-Weigel-Museums und des ABSV beginnt in Helene Weigels Wohnung  und führt in Bertolt Brechts Wohnung. Sie bietet neben ausgewählten, berührbaren Originalobjekten auch eigens erstellte Tastmodelle. In deutscher Sprache.

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Foto: Ingeborg Fries
Mittwoch, 5.10.
Führung

14 Uhr

Brecht-Weigel-Museum
Chausseestraße 125
10115 Berlin

Brecht und seine Leute

Der Dorotheenstädtische Friedhof ist einer der bekanntesten Friedhöfe Berlins – auch, weil sich Brechts letzte Ruhestätte dort befindet. Doch ruhen dort auch viele seiner Mitstreiter*innen; viele, die er prägte, förderte und inspirierte oder die ihm unterstützend zur Seite standen. Würde man Fäden ziehen zwischen den Gräbern, entstünde ein dicht verwobenes Netz. Die Führung will diesen Linien, Bezügen und Einflüssen nachspüren. Themenführung in deutscher Sprache.

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Grafik: NODE Berlin Oslo
7. – 8.10.
Symposium

Nachhaltigkeit in der zeitgenössischen Musik

Akteur*innen aus der zeitgenössischen Musik und der Nachhaltigkeitsforschung diskutieren in einem transdisziplinären und -kulturellen Austausch unsere Beziehungen zueinander und zu unserer Umwelt, ergänzt durch Expert*innen-Impulse und Hör-Momente. In deutscher und englischer Sprache.

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Alle Veranstaltungen und Ausstellungen finden Sie hier.

Vorschau

Spurensicherung. Die Geschichte(n) hinter den Werken Ausstellung, 29.10.2022 – 22.01.2023 mehr

Die Zukunft der Kritik Kongress, 18. – 19.11.2022, Bundeskunsthalle Bonn + 24. – 26.11.2022, Akademie der Künste mehr