Film- und Medienkunst

Die Sektion Film- und Medienkunst als sechste Sektion der Akademie der Künste konstituierte sich 1984 und nahm 1985 unter der Leitung von Peter Lilienthal und Eberhard Fechner ihre Arbeit auf. Ihre Mitglieder sind Regisseur*innen, Kameraleute und Drehbuchautoren für Spiel- und Dokumentarfilme in Film und Fernsehen sowie Fotograf*innen, Hörspielautoren, Medienkünstler, Filmhistoriker und Filmwissenschaftler. Neue Mitglieder werden auf Vorschlag der Sektion vom Plenum der Mitgliederversammlungen gewählt.

Direktoren

Seit Mai 2018 ist Thomas Heise Direktor der Sektion und Helke Misselwitz Stellvertretende Direktorin.

Alle Mitglieder der Sektion

Thomas Heise, Direktor

Thomas Heise, Direktor

Helke Misselwitz, Stellvertretender Direktor

Helke Misselwitz, Stellvertretende Direktorin

Die Direktoren der letzten Jahre waren Rosa von Praunheim (2015-2018), Jutta Brückner (2009-2015), Hans Helmut Prinzler (2000-2009), Volker Koepp (1997-2000), Erwin Leiser (1996), Peter Lilienthal (1984-1996).

Stellvertretende Direktoren waren Michael Ruetz (2016-2018), Jutta Brückner (2015-2016; 2003-2009), Jeanine Meerapfel (2012-2015), Hans Helmut Prinzler (2009-2012; 1997-2000), Volker Koepp (2000-2003), Heiner Carow (1996), Reinhard Hauff (1992-1996), Eberhard Fechner (1984-1992).

Schwerpunkte

Schwerpunkt der Arbeit der Sektion ist die Beschäftigung mit dem gegenwärtigen Stand und der Zukunft der Medienkultur. Die Sektion beschäftigt sich in Einzelveranstaltungen und Reihen mit medialen Kunstwerken, deren gedanklichem Umfeld und gesellschaftlich-politischen Kontexten und begreift sich als Ort der Begegnung zwischen den medialen Künsten und anderen Bereichen des wissenschaftlichen Nachdenkens.

Veranstaltungen

Die Sektion veranstaltet Filmvorführungen, Gespräche, Diskussionsforen, Vorträge, Workshops, Kolloquien und Ausstellungen.

In der Reihe „Mitglieder stellen vor“ präsentieren Mitglieder ihre Werke oder die anderer Künstler, die ihnen wichtig sind. In der Reihe „Filmgespräche“ werden aktuelle Themen aus dem Umfeld der Medienästhetik diskutiert. Dabei verfolgt die Sektion grundlegende Fragen in Einzelveranstaltungen, wie die nach der Erzählung.

In mehrtägigen Schwerpunktveranstaltungen werden komplexe Fragen beleuchtet, wie die nach dem  digitalen Wandel in den Medien, oder es kommen Probleme zur Sprache, die in der öffentlichen Debatte vernachlässigt werden.

Darüber hinaus beteiligt sich die Sektion mit eigenen Beiträgen an den Programmen der Akademie-Themenschwerpunkte. Dies waren in der Vergangenheit die Projekte „Kunst und Revolte“ (2008, 2009, 2012), „Blickwechsel“ (2011), „Schwindel der Wirklichkeit“ (2014) und „Kunst für alle“ (2015). Ferner beteiligt sie sich am Programm der JUNGEN AKADEMIE.